
Der Europarat, das russische Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung und das Föderale Aufsichtsamt für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung der Russischen Föderation (Roszdravnadzor) versuchen der Bekämpfung gefälschter medizinischer Produkte und ähnlicher Straftaten neue Impulse zu verleihen.
Im Rahmen einer Konferenz vom 26. bis 28. Oktober in Moskau wird eine neue Medicrime-Konvention zur Zeichnung aufgelegt. Des Weiteren findet ein Meinungsaustausch über die Bereitstellung legislativer Unterstützung und konkreter Maßnahmen für die entsprechenden Einrichtungen, Systeme und Verfahrensweisen statt, die zur Umsetzung der Konvention als Bestandteil der nationalen Gesetzgebung des Landes erforderlich sind.
Die Konvention ist das erste internationale Rechtsinstrument in diesem Bereich, das von den Vertragsstaaten erfordert, folgende Handlungen als Straftaten zu betrachten:
• Herstellung von Arzneimittelfälschungen:
• Lieferung oder Angebot zur Lieferung von oder illegaler Handel mit gefälschten medizinischen Produkten;
• Fälschung von Dokumenten;
• Herstellung und Lieferung medizinischer Produkte ohne Zulassung und Vermarktung von Arzneimitteln unter Nichteinhaltung der Industriestandards (oder sogenannte „ähnliche Straftaten“).
Die Konvention bietet einen Rahmen für nationale und internationale Zusammenarbeit unter Einbeziehung verschiedener Verwaltungsbereiche. (weiter ...)