
Das Ministerkomitee, das die Terroranschläge in der Minsker Metro am 11. April 2011 entschieden verurteilt hatte, bedauert, dass die weißrussischen Behörden trotz der zahlreichen Aufrufe zur Begnadigung vonseiten der internationalen Gemeinschaft, darunter die eigene Erklärung des Ministerkomitees vom 7. Dezember 2011, Dimitri Konowalow und Wladislaw Kowalew nach Verhängung der Todesstrafe hingerichtet haben.
Das Ministerkomitee wiederholt seinen Standpunkt, dass Gerechtigkeit nicht durch den Tod weiterer Menschen erreicht werden kann. Durch die Fortsetzung dieser Hinrichtungen – einer Bestrafung, die nicht rückgängig oder wieder gutzumachen ist – haben die weißrussischen Behörden einen der grundlegenden Werte des Europarates, die Achtung vor dem Leben, missachtet. Derartige Verfahrensweisen laufen unserem gemeinsamen Ziel, Weißrussland näher an den Europarat zu bringen, zuwider.
Das Ministerkomitee fordert Weißrussland nachdrücklich dazu auf, ein offizielles Moratorium für Hinrichtungen als einen ersten Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe einzuführen.
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