
Straßburg, 04.01.2013 – Im Januar 2013 hält der Gerichtshof eine Verhandlung im Fall Vallianatos und andere gegen Griechenland ab. Dabei geht es um das im November 2008 in Griechenland in Kraft getretene Gesetz über „eingetragene Partnerschaften“. Die Beschwerdeführer behaupten, dass diese Partnerschaften eine Diskriminierung darstellen, da sie „ein Vertrag zwischen zwei volljährigen Personen unterschiedlichen Geschlechts“ sind.
Außerdem hält der Gerichtshof eine Verhandlung im Fall Fernández Martínez gegen Spanien ab. Dies betrifft die Nichtverlängerung des Vertrags als Lehrer für katholische Religion und Ethik eines Priesters, der verheiratet gewesen ist und fünf Kinder hat, nachdem seine Mitgliedschaft in der „Bewegung für ein nicht zwingendes Zölibat“ bekannt geworden war. (weiter...)