
Maximale Rechte und minimale Beschränkungen bei gleichzeitiger Verhinderung von Störungen im Internet, Gewährleistung des Schutzes der Menschenrechte und Bekämpfung von Computerkriminalität. So lautet die Kernbotschaft des Europarates im Rahmen des 6. Internet Governance Forums (IGF), das vom 27. bis 30. September von den Vereinten Nationen in Nairobi organisiert wird.
Der Internetzugang ist zu einer Grundvoraussetzung für die freie Meinungsäußerung, die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und Teilhabe der Menschen geworden. Dennoch ist das Internet Gefahren ausgesetzt, zu deren Bekämpfung internationale Zusammenarbeit erforderlich ist. Wie können Staaten, Unternehmen und die Zivilgesellschaft effektiv zusammenarbeiten, um die Freiheit, Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, sodass diese ihnen Vertrauen schenken und sich im Internet beschützt fühlen?
Der Europarat wird zur Beantwortung dieser Fragen seine Arbeit vorstellen. Die Organisation veranstaltet insgesamt vier Workshops sowie ein offenes Forum. Des Weiteren beteiligt sich der Europarat an einem Treffen zum Europäischen Dialog über Internet Governance (EuroDIG). Die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Maud de Boer-Buquicchio, wird an verschiedenen Treffen sowie an der Eröffnungsveranstaltung teilnehmen.