
Straßburg, 15.10.2013 - Der Europarat wird in Bukarest (Rumänien) ein Programmbüro über Computerkriminalität einrichten, um seine Maßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten in diesem Bereich zu koordinieren.
Der rumänische Außenminister Titus Corlăţean und die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, haben heute in Bukarest ein entsprechendes Übereinkommen unterzeichnet.
Premierminister Victor Ponta hatte bei Treffen mit Europarats-Generalsekretär Jagland im März und April dieses Jahres angeboten, ein solches Büro in Bukarest zu eröffnen.
In der internationalen Gemeinschaft besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass der Aufbau von Kapazitäten ein wirksamer Ansatz ist, um den Herausforderungen der Computerkriminalität zu begegnen. Die Einrichtung des Büros ermöglicht es dem Europarat, auf die zunehmenden Anfragen nach Unterstützung wirksam zu reagieren.
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