
Straßburg, 20.09.2012 - Die Europäische Kommission für die Wirksamkeit der Justiz (CEPEJ) hat im Rahmen der Konferenz der Justizminister ihren 4. Bericht zur Bewertung europäischer Justizsysteme im Beisein der Stellvertretenden Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, Justizminister, Staatssekretäre und hochrangiger Vertreter der Justiz und Politik aus den 47 Mitgliedsstaaten der Organisation veröffentlicht
Dieser Bericht liefert quantitative und qualitative Daten aus 46 Mitgliedsstaaten (*) und gibt dem Europarat einen ausführlichen Überblick über die alltägliche Arbeitsweise von Gerichten in Europa. Im Hinblick auf die Vielzahl der behandelten Themen und betreffenden Länder ist dieser Bericht einzigartig. Diese neue Ausgabe bietet eine differenzierte, vollständige und aktualisierte Analyse der Funktionsweise der Justizsysteme in Europa.
Aufgrund der Qualität der Daten, die durch eine mittlerweile anerkannte Methode erhoben und verarbeitet wurden, ermöglicht der Bericht politischen Entscheidungsfindern, der Rechtsexperten und Forschern, zuverlässige Analysen anhand aussagekräftiger Vergleiche der Entwicklung von Justizsystemen durchzuführen.
Der Bericht enthält Vergleichstabellen und zugehörige Erläuterungen in wesentlichen Bereichen wie öffentliche Ausgaben zugunsten des Justizsystems (einschließlich während des Zeitraums der Wirtschafts- und Finanzkrisen), Prozesskostenhilfssystem, Mediation, Organisation von Gerichtsbarkeiten und Gerichtswesen, Justizbedienstete und Gleichstellungsfragen, Fallbearbeitung in Gerichten, Verwendung neuer Technologien in Gerichtsverfahren (e-justice und e-court) und Dauer der Verfahren.
- Bericht
- Rede von Gabriella Battaini-Dragoni, Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates
(*) Liechtenstein konnte sich als einziges Land der 47 Mitgliedsstaaten nicht am vorliegenden Bericht beteiligen.