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Gleichgeschlechtliche Partnerschaften
21/11/2011
Eine Konferenz fordert die europäischen Länder zur Sicherstellung der gleichen Rechte für gleichgeschlechtliche Paare auf
Eine Konferenz fordert die europäischen Länder zur Sicherstellung der gleichen Rechte für gleichgeschlechtliche Paare auf

Da gleichgeschlechtliche Paare sich in Europa nicht frei von Land zu Land bewegen können, haben sie nicht die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare, so das Ergebnis einer Konferenz am 18. und 19. November im Europarat.
 

Mögliche Lösungen für Probleme bei der gegenseitigen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Ehen in der Europäischen Union und den Mitgliedsstaaten des Europarates standen im Mittelpunkt der Konferenz, die der französische Verband "Autre Cercle“ in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Straßburg unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs des Europarates, Thorbjørn Jagland, organisiert hat.
 

Gleichgeschlechtliche Ehen sind derzeit in sieben europäischen Ländern erlaubt, und 13 Länder erkennen zivile Partnerschaften an, während in anderen Ländern strengere Bestimmungen gelten. Dadurch wird die Freizügigkeit gleichgeschlechtlicher Paare erschwert, die ihre sozialen, steuerlichen und elterlichen Rechte oder sogar ihre Staatsbürgerschaft verlieren können.


Während der Konferenz wurden Berichte von Betroffenen angehört, deren Rechte nicht anerkannt wurden.