
Straßburg, 02.05.2012 – Der Generalsekretär des Europarates Thorbjørn Jagland hat davor gewarnt, dass enge und undurchsichtige Beziehungen zwischen Medien und Regierungen ein Risiko für die pluralistische Gesellschaft sind. In einer Erklärung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit sagte er:
„Die freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht, das in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert ist. Eine freie Presse ist lebenswichtig für jede Demokratie. Es obliegt den gewählten Politikern zu gewährleisten, dass Journalisten frei und ohne Angst vor staatlicher Repression arbeiten können. Der Europarat fördert die Pressefreiheit, indem er die Regierungen zum Thema Mediengesetzgebung berät und, falls nötig, indem er den Mitgliedstaaten durch spezifische Kooperationsprogramme dabei hilft, ihren Verpflichtungen aus der Konvention nachzukommen." (weiter...)
Siehe auch: Dossier zum Internationalen Tag der Pressefreiheit