
Straßburg, 23.04.2013 - In seiner Rede am Dienstag vor der Parlamentarischen Versammlung hat der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili um europäische Unterstützung gebeten, um seinem Land bei der Verbesserung der Beziehungen zu Russland zu helfen.
„Der neu begonnene Dialog zwischen Tiflis und Moskau sollte nicht den Eindruck entstehen lassen, dass Georgien dieses Problem alleine lösen kann und nicht länger die Unterstützung europäischer Partner benötigt“, sagte der Premierminister.
„Es kann keine Fortschritte auf dem Weg hin zum Frieden in der Region geben, wenn von Georgien erwartet wird, dass es seine legitimen Interessen, insbesondere die territoriale Integrität und das Recht seiner Bürger, in ihre Heimat zurückzukehren, aufgibt", fügte er hinzu und bemerkte, dass Russland 2008 20 Prozent des georgischen Territoriums besetzt hat.
Iwanischwili betonte, Georgiens Orientierung nach Westen, einschließlich seines Antrags auf eine NATO-Mitgliedschaft, sei eine strategische Entscheidung, die das georgische Volk vor langer Zeit getroffen habe.
„Wir leben in einer schwierigen Nachbarschaft. Wir sehen uns mit vielen Herausforderungen der globalisierten Welt konfrontiert. Darum brauchen wir Ihre Hilfe", sagte der Premierminister.
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