schauble-septembre-2012

Europarat - Europäische Union
03/09/2012
Welchen Ausweg aus der Krise gibt es für die Euro-Zone?
Wolfgang Schäuble, deutscher Bundesfinanzminister (© Bundesministerium der Finanzen, Ilja C. Hendel)

Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat am Montag, den 3. September, im Rahmen einer von der französischen Verwaltungshochschule Ecole Nationale d’Administration (ENA) und der Europäischen Wirtschaftshochschule ESCP Europe organisierten Veranstaltung den Europarat besucht. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs des Europarates Thorbjørn Jagland.

„Welchen Ausweg aus der Krise gibt es für die Euro-Zone?“ Diese Frage versuchte der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei einem Treffen mit französischen und internationalen Studenten der beiden Hochschulen im Plenarsaal des Palais de l’Europe zu beantworten. Philippe Boillat, Generaldirektor des Europarates für Menschenrechte und Rechtliche Angelegenheiten, hielt ebenfalls eine Rede. Joseph Daul, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der EPP-Fraktion, moderierte die Veranstaltung.

Um Europa aus der Finanzkrise zu helfen, sind institutionelle Reformen und politische Integration vonnöten, erklärte Minister Schäuble. Er schlug Änderungen des EU-Vertrags sowie die Übertragung von Kompetenzen von der nationalen auf die europäische Ebene vor und empfahl sogar die Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten als Teil einer Reihe von Reformen, die notwendig sind, um das Vertrauen und die demokratische Legitimation wiederherzustellen. „Es gibt keine Alternative zur europäischen Integration“, so der deutsche Bundesfinanzminister. „Wir verlieren zusammen und wir gewinnen zusammen“. (weiter...)

 

Video: Rede von Wolfgang Schäuble [wmv]

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Siehe auch: Start@Europe: 800 Studenten aus 35 Nationalitäten der ESCP Europe in der Rolle von Europa-Abgeordneten in Straßburg