
Straßburg, 04.11.2013 – Am Dienstag, den 5. November erfolgt im slowakischen Košice der Startschuss für ein neues Projekt zur Eingliederung der Roma in die lokalen Entscheidungsfindungsprozesse. Das ROMACT genannte Projekt ist in der Slowakei, in Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Italien für ein Jahr anberaumt und zielt darauf ab, in den Gemeinden und Regionen Möglichkeiten und politischen Willen zur Eingliederung der Roma zu schaffen. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative des Europarates und der Europäischen Kommission, die im Rahmen der Allianz der Städte und Regionen für die Eingliederung der Roma umgesetzt wird.
Die Veranstaltung findet im Hotel Doubletree (Hlavná 123, Košice) statt und steht Medienvertretern offen. Auf der Rednerliste stehen Koos Richelle, Leiter der Generaldirektion für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission, Jozef Burian, Staatssekretär im slowakischen Ministerium für Arbeit, soziale Angelegenheiten und Familie, Peter Pollák, Bevollmächtigter der slowakischen Regierung für Roma-Angelegenheiten, Andreas Kiefer, Generalsekretär des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates sowie Kálmán Mizsei, Vorsitzender der Gesellschaft MtM, die zu den Open Society Foundations gehört.
Zu den im Rahmen des Projekts geplanten Tätigkeiten gehören Trainings-, Schulungs- und Mentoring-Maßnahmen, damit Engagements besser in die Praxis umgesetzt werden.
Bei der Veranstaltung zum Start des ROMACT-Projekts wird von den slowakischen Behörden auch der auf drei Jahre ausgelegte Aktionsplan zur Umsetzung der Kampagne „Dosta!“ präsentiert.