
Straßburg, 05.11.2013 - Die Rolle repräsentativer Institutionen bei den politischen Veränderungen in der südlichen Mittelmeerregion und im Nahen Osten stehen im Mittelpunkt einer Konferenz, welche die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) mit Unterstützung der Europäischen Union am Freitag, 8. November, im Ismaili Centre in Lissabon (Portugal) veranstaltet.
Die Konferenz steht der Presse offen und beginnt um 9.30 Uhr mit Reden der Präsidentin des portugiesischen Parlaments Maria da Assunção Esteves, des Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Jean-Claude Mignon, und der Präsidenten des marokkanischen Repräsentantenhauses und der Ratskammer, Karim Ghellab und Mohamed Cheikh Biadillah.
Unter den etwa 100 Teilnehmer der Konferenz sind die Präsidenten und Vertreter der Parlamente von Algerien, Jordanien, dem Libanon, Marokko, der Verfassunggebenden Versammlung Tunesiens, des palästinensischen Nationalrates, Vertreter der politischen Kräfte in Ägypten sowie Mitglieder des PACE-Ausschusses für politische Angelegenheiten.
Themen der Arbeitssitzungen sind die Herausforderungen der Transition und nationale Erfahrungen, die Partnerschaft für Demokratie mit der Parlamentarischen Versammlung als Plattform für die interparlamentarische Zusammenarbeit und der Beitrag der Venedig-Kommission des Europarates zu Verfassungs- und Gesetzesreformen.
Im Vorfeld der Konferenz findet am 6. und 7. November, ebenfalls im Ismaili Centre, das Lissabon-Forum 2013 statt.
Beide Veranstaltungen werden im Rahmen des gemeinsamen Programms von Europarat und EU zur Stärkung demokratischer Reformen in den südlichen Nachbarländern veranstaltet.
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