sg-belarus

Generalsekretär
10/08/2012
Weißrussland muss zum Dialog zurückkehren

Straßburg, 10.08.2012 – „Die Entscheidung von Präsident Lukaschenko vom letzten Freitag, den Botschafter Schwedens in Weißrussland aufgrund seiner Unterstützung für die Demokratie und Menschenrechte in dem Land auszuweisen, wird nicht dazu beitragen, die Isolation Weißrusslands vom Rest Europas zu beenden. Darüber hinaus wird sich die jüngste Entscheidung der weißrussischen Behörden zur Beendigung der Tätigkeit schwedischer Diplomaten in Weißrussland nur auf die Bevölkerung Weißrusslands, insbesondere Studenten und Geschäftsleute, nachteilig auswirken, deren Kontakte zu europäischen Kollegen erschwert werden. Dies zeigt leider die anhaltende Missachtung grundlegender demokratischer Prinzipien und Menschenrechte durch die Behörden in Weißrussland.


Nichts sollte die Entwicklung der Zusammenarbeit auf unserem Kontinent und zwischen allen Europäern behindern. Ich fordere die weißrussischen Behörden daher auf, ihre Entscheidung zu revidieren und zum Dialog zurückzukehren. Als Hüter von Demokratie und Menschenrechten wird der Europarat weiter alles in seiner Macht Stehende tun, um die Menschenrechte und die Demokratie in Weißrussland zu fördern und das Bewusstsein der Menschen in Weißrussland für die europäischen Werte zu stärken“, sagte der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, heute.