
Straßburg, 23.5.2012 – „Giovanni Falcone war einer der ersten Verfechter der internationalen Zusammenarbeit und Strafverfolgung gegen das organisierte Verbrechen und hat anschaulich bewiesen, dass kein Minister und kein Land die Mafia allein bekämpfen kann“, erklärte die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates anlässlich des 20. Jahrestags der Ermordung des italienischen Richters in der Nähe von Palermo, der eine Symbolfigur darstellt.
„Der Europarat ist Vorreiter bei der Schaffung internationaler Partnerschaften für Ermittlungen gegen kriminelle Netzwerke. Ich möchte dem Mut und dem Engagement von Giovanni Falcone meine große Anerkennung zollen; er verkörperte unsere Werte, indem er für die Gerechtigkeit kämpfte und den Rechtsstaat durch seinen unermüdlichen Kampf gegen die organisierte Kriminalität verteidigte. Dafür hat er das allerhöchste Opfer gebracht“, schloss Maud de Boer-Buquicchio.