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In ganz Europa leben etwa acht bis zehn Millionen Sinti und Roma. Sie sind praktisch auf alle Mitgliedsländer
des Europarates verteilt. Das Hauptanliegen der Organisation besteht darin, ihre Mitglieder zu mehr Verständnis
für die Belange dieser Menschen aufzufordern. Dieses Anliegen beinhaltet drei wichtige Ziele: den Schutz von
Minderheiten, die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz und die Vermeidung von sozialer Ausgrenzung.
Ein Schlüsselprinzip des Europarates ist die Einbeziehung der Sinti und Roma – durch ihre Vertreter und
Verbände – in Entscheidungsprozesse, die ihre eigene Zukunft betreffen. Ohne diese Einbeziehung können
keine dauerhaften Fortschritte erzielt werden.
1995 rief das Ministerkomitee eine Expertengruppe für Sinti und Roma ins Leben. Sie berät die Mitgliedsstaaten
in Fragen in Zusammenhang mit Roma/Sinti und ermutigt internationale Behörden, dort einzugreifen, wo es notwendig ist.
Sie ergänzt dadurch die Arbeit des Koordinators des Generalsekretärs für Fragen der Roma und Sinti. Dieser hat
die Aufgabe, die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen zu fördern sowie Arbeitsbeziehungen mit
Roma-Organisationen zu entwickeln.
25. und 26. Mai, Brdo (Slowenien): Konferenz über Bildung für Roma-Kinder in Europa
Eine Konferenz über das Projekt des Europarates ''Bildung für Roma-Kinder in Europa'' Bilanz gezogen. Die Teilnehmer machten Bereiche aus, in denen noch Handlungsbedarf besteht, und hoben die Erfolge des 2002 ins Leben gerufenen Projekts hervor. (weiter ...)
Website der Konferenz [en]
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