Rechtsstaatlichkeit

Schulen für Politische Studien

Die Schulen für Politische Studien, die vom Europarat unterstützt werden, zielen darauf ab, eine neue Generation von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Führungskräften in Übergangsländern auszubilden. Die Schulen organisieren Seminare und Konferenzen über Themen wie europäische Integration, Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Globalisierung, an denen nationale und internationale Experten teilnehmen. Die erste Schule für politische Studien wurde 1992 in Moskau von einer Gruppe engagierter Vertreter der Zivilgesellschaft gegründet, um die demokratischen Werte zu fördern. Inzwischen wurden nach demselben Konzept weitere Schule eingerichtet. Heute umfasst das Netzwerk 16 Schulen in ganz Ost- und Südosteuropa sowie dem Kaukasus.

28. Juni – 2. Juli 2010, Fünfte Sommeruniversität für Demokratie: "Die Führungskrise"
Im Rahmen der Sommeruniversität für Demokratie, dem jährlichen Treffen des Netzwerks der Schulen für politische Studien des Europarates, werden dieses Jahr 600 junge Verantwortliche des öffentlichen Sektors in Mittel- und Osteuropa zusammenkommen.
Die weltweiten Krisen zu Beginn des Jahrtausends stellen das Verantwortungsbewusstsein, die Fähigkeiten und die Legitimität der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Führung in Frage. Die Sommeruniversität 2010 wird über die Führungskrise in allen ihren Facetten debattieren.
Vorläufiges Programm [en]

Europäischer Verband der Schulen für politische Studien
Im Juli 2008 haben die Leiter der Schulen für politische Studien den Europäischen Verband der Schulen für politische Studien ins Leben gerufen, um den Kontakt der Schulen untereinander, ihre Entwicklung und die Maßnahmen des Europarates zur Unterstützung des Netzwerks der Schulen zu fördern.
Der Verband ist nicht gewinnorientiert und verfolgt keine politischen oder religiösen Ziele. Er wird von einem Verwaltungsrat geleitet, der aus den Leitern der Schulen für politische Studien des Europarates besteht sowie aus drei bis zehn weiteren Mitgliedern, die von der Generalversammlung für vier Jahre gewählt werden. Catherine Lalumière, ehemalige Generalsekretärin des Europarates, wurde zur Vorsitzenden des Verbandes gewählt.
Gründung des Europäischen Verbands der Schulen für politische Studien
Kontakt


*“Jede Bezugnahme auf das Gebiet, die Institutionen oder die Bevölkerung des Kosovo in diesem Text sollen gemäß der Resolution 1244 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und unbeschadet des Status Kosovo verstanden werden.“

Netzwerk der Schulen
Albanien
Armenien
Aserbaidschan
Bosnien und Herzegowina
Bulgarien
Georgien
Kosovo*
Kroatien
''Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien''
Moldau
Montenegro
Rumänien
Russische Föderation
Serbien
Ukraine
Weißrussland
Weitere Informationen
Allgemeine Präsentation [en]
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Sommeruniversität für Demokratie
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Aktualisiert: Feb. 2010