Der Nord-Süd-Preis wird seit 1995 jedes Jahr zwei Kandidaten verliehen: einem Kandidaten aus dem Norden und einem aus dem Süden (vorzugsweise einem Mann und einer Frau).

Die Kandidaten zeichnen sich in den folgenden Bereichen aus: Schutz der Menschenrechte, Verteidigung pluralistischer Demokratie, Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Themen aus den Bereichen globale Solidarität und Interdependenz sowie Stärkung der Nord-Süd-Partnerschaft.

Preis 2015 Preis 2015
Europarat Straßburg 29. Juni 2016
  • Diminuer la taille du texte
  • Augmenter la taille du texte
  • Imprimer la page
  • Imprimer en PDF
Lora Pappa und Joaquim Alberto Chissano

Lora Pappa und Joaquim Alberto Chissano

Die Gründerin der griechischen Nichtregierungsorganisation METAdrasi (Aktion für Migration & Entwicklung), Lora Pappa, und der ehemalige Präsident von Mosambik,  Joaquim Alberto Chissano, sind die Preisträger des Nord-Süd-Preises 2015 des Europarates. Der Preis wird alljährlich an zwei Persönlichkeiten vergeben, die sich auf internationaler Ebene in hervorragender Weise für die Verteidigung der Menschenrechte, für die Förderung des Dialogs, die globale Interdependenz und die Solidarität verdient gemacht haben.

Die feierliche Überreichung der Preise erfolgt im Senatssaal des portugiesischen Parlaments (30. Juni, 11 Uhr) unter Anwesenheit des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa. Weitere hochrangige Anwesende sind die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, der portugiesische Parlamentspräsident Eduardo Ferro Rodrigues, die Vorsitzende der portugiesischen PACE-Delegation Ana Caterina Mendes, und der Vorstandsvorsitzende des Nord-Süd-Zentrums Jean-Marie Heydt.

Auf dem Arbeitsprogramm der Stellvertretenden Generalsekretärin des Europarates stehen des Weiteren Treffen mit dem portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva, mit Kulturminister Luis Castro Mendes, mit der Staatssekretärin für Europäische Angelegenheiten Margarida Marques, sowie mit dem Lissabonner Bürgermeister Fernando Medina. (mehr...)

Frühere Ausgaben