Immer öfter entscheiden sich die europäischen Verbraucher bei Lebensmitteln für besonders gesunde, nährstoffreiche und nach ethisch unbedenklichen und umweltfreundlichen Methoden hergestellte Produkte. Um die Sicherstellung dieser Qualität von Lebensmitteln bemüht sich der Europarat mittels zahlreicher Aktivitäten in den Bereichen Normung und Zusammenarbeit.

 

Der Europarat hat seit Beginn der 60er-Jahre internationale Normen für Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, ausgearbeitet. Er hat Studien zu Emulgatoren, Stabilisatoren, Farb- und Konservierungsstoffen durchgeführt und schließlich vor über 20 Jahren die erste Liste von Aromastoffen, die zur Verwendung in Lebensmitteln geeignet sind, erstellt.

Bis vor Kurzem gründete sich die europäische Politik im Bereich Lebensmittelsicherheit vor allem auf die Qualitätskontrolle in mikrobiologischer und chemischer Hinsicht. Heute steht fest, dass die Ernährung eine wesentliche Rolle bei der Gesundheit spielt. So hat der Europarat beispielsweise im Jahr 2003 zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Forum zum Thema Ernährung in der Schule ins Leben gerufen und 2006 zur Ministerkonferenz der WHO zur Bekämpfung der Adipositas beigetragen.

Von Produzenten und Landwirten wird neben der Einhaltung der Normen zur Sicherung der Lebensmittelqualität auch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Umwelt- und Tierschutz erwartet. Die vom Europarat ausgearbeiteten Tierschutzabkommen waren die ersten internationalen Instrumente, in denen ethische Grundsätze für Transport, Aufzucht und Schlachtung von Tieren festgelegt wurden. Sie bildeten die Grundlage für die gesamte europäische Gesetzgebung auf diesem Gebiet und beeinflussen diese noch immer. 

2014: Bäuerliche Familienbetriebe – die Welt ernähren, den Planeten bewahren

Das Thema des Welternährungstages 2014 – „Bäuerliche Familienbetriebe: die Welt ernähren, den Planeten bewahren“ – wurde gewählt, um die bäuerlichen Familienbetreibe und Kleinbauern in den Vordergrund zu rücken. Der Blick der Weltöffentlichkeit soll sich auf die entscheidende Rolle der bäuerlichen Familienbetriebe in zahlreichen Bereichen richten: Beseitigung von Hunger und Armut, Gewährleistung der Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, Verbesserung der Lebensgrundlagen, Verwaltung der natürlichen Ressourcen, Schutz der Umwelt und nachhaltige Entwicklung, besonders in ländlichen Gebieten. Die UN-Generalversammlung hat das Jahr 2014 zum „Internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetreibe“ erklärt. Dies ist ein starkes Signal dafür, dass die internationale Gemeinschaft den bedeutenden Beitrag der Familienbetreibe zur weltweiten Ernährungssicherheit anerkennt. Weitere Informationen

2013 : Nachhaltige Nahrungssysteme

Im Mittelpunkt des Welternährungstages 2013 stehen nachhaltige Nahrungssysteme. Das offizielle Thema des Tages, das die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization, FAO) zu Beginn jeden Jahres bekannt gibt, dient als Leitmotiv bei der Feier des Tages und trägt dazu bei, die Probleme und Lösungen bei der Bekämpfung des Hungers besser verständlich zu machen. Weitere Informationen

Geschichte 

Jedes Jahr am 16. Oktober findet der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen organisierte Welternährungstag statt, der am 16. Oktober 1945 zum ersten Mal begangen wurde. 

Referenz-Webseiten
Veröffentlichungen
Nützlicher Link
Dossier zum Thema