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Experten äußern Sorge über Intoleranz, Diskriminierung und Minderheitensprachen in Großbritannien

Rahmenübereinkommen zum Schutz Nationaler Minderheiten Straßburg 9. März 2017
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London (Großbritannien) © Shutterstock

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"In ganz Großbritannien gab es positive Schritte zur Förderung der Rechte nationaler Minderheiten", sagen europäische Experten. Intoleranz und Hassrede stiegen jedoch an. 

Nationale Minderheiten seien zudem in vielen Lebensbereichen auch weiterhin mit Diskriminierung konfrontiert. Zusätzliche Anstrengungen, so die Experten, müssten zum Schutz der Minderheitensprachen gemacht werden.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse des neuen Berichts zur Einhaltung Großbritanniens des Rahmenübereinkommens zum Schutz Nationaler Minderheiten des Europarates (FCNM).

Der Bericht begrüßt die Gleichstellungs-, Integrations- und Rassenstrategien, die in ganz Großbritannien umgesetzt werden würden. Maßnahmen gegen Hassrede und Verbrechen aus Hass seien ergriffen worden. Politische Ereignisse und die Sorge weltweit hinsichtlich der Einwanderung habe jedoch in den letzten Jahren in der Politik, in den Medien und in der Gesellschaft insgesamt zu einer Haltung und Ansichten gegen Einwanderer und Minderheiten geführt. 

Dazu sähen sich Menschen, die zu einer nationalen Minderheit gehören, nach wie vor besonderen Herausforderungen gegenüber wie der Arbeitssuche oder Gesundheitsvorsorge. Politisch seien sie nicht adäquat vertreten.


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