
Adam Daniel Rotfeld, Außenminister Polens (rechts) und Vorsitzender des Ministerkomitees |
Die Außenminister der Mitgliedsstaaten des Europarates übernehmen abwechselnd für sechs Monate den Vorsitz im Ministerkomitee. Die Reihenfolge des Vorsitzes richtet sich nach dem englischen Alphabet der Ländernamen: von A wie Albania bis U wie United Kingdom. Der Vorsitz wird am Sitz des Europarates in Straßburg vom Außenminister des noch am amtierenden Landes an seinen Nachfolger übergeben.
Die Ständigen Vertreter haben sich am 10. November in Anwesenheit des polnischen Ministers für auswärtige Angelegenheiten, Wlodzimierz Cimoszewicz, und des norwegischen Staatssekretärs des Außenministeriums, Kim Traavik, zur Übergabe des Vorsitzes von Norwegen an Polen getroffen.
Der norwegische Vorsitz zog über seine Amtszeit Bilanz und Polen stellte seine Prioritäten für die nächsten sechs Monate vor. Anschließend war der Gipfel der Staats- und Regierungschefs, der im Mai 2005 in Warschau stattfindet, Thema einer Diskussion.
Vor Beginn der Sitzung der Ständigen Vertreter haben Generalsekretär Terry Davis und der Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Luzius Wildhaber, anlässlich der Feierlichkeiten zur Zeichnung und Ratifizierung des Protokolls Nr. 14 zur Europäischen Konvention für Menschenrechte gesprochen. Der der polnische Minister sprach im Europarat zu der Presse und gab einen Überblick über die Prioritäten des polnischen Vorsitzes und den Gipfel in Warschau.
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